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Ich bin seit

ohne dich


Ich hoffe, dass du dich irgendwann mal so richtig verliebst
und dir das Selbe widerfährt. Dann kannst du mitreden
und dann sprechen wir uns noch mal.

In the Dark ♥

Ich sehe mir zu, wie meine Seele meinen Körper verlässt. Ich spüre nur noch eine leichte, kühle Luft die meinen dünnen Körper umhüllt und atme langsam - atme ich überhaupt? Ich sehe mir zu wie ich langsam nach hinten torkel, langsam meine Hände vor mein Gesicht gleiten lasse und immer schneller rückwärts gehe. Ich schreie nicht. Ich atme nicht. Ich laufe einfach. Dahin, wo meine abgemagerten Beine mich tragen. Ich laufe, um nicht denken zu müssen. ch kann die Tränen nicht unterdrücken. Sie laufen mir langsam die Wimpern hinunter, hinunter zu meinen blassen Wangen, meinem knochigen Kinn, bis sie schließlich auf den nassen Boden fallen. Ich laufe noch schneller, aus Angst etwas zu fühlen. Ich spühre wie mein Herz schneller schlug, leider ist das die Bestätigung, das ich noch lebe. Ich kann nicht mehr. Ich blieb stehen, erst dann realisiere ich, was gerade passiert war. Ohne das ich meinen Körper spühre, sacke ich zusammen, schlage mir meine Knie auf und schlage mir die Hände vor mein kaltes, blasses Gesicht. Ich schrie. So laut, wie ich immer schon schreien wolle, um zu beweisen das ich auch existiere! Die Vögel flogen wild umherr, aufgebracht. Es ist ein Verzweiflungsschrei. Ich weiß nicht wie lange ich noch so da saß. Erst nach Minuten spühre ich den Regen, der mein ausgewaschenes Top und meine aufgerissene Hose durchnässt hatte. Der eisige Regen brannte auf meiner Haut. Er sticht mir wie tausend Nägel in mein Inneres. Aber es ist kein vergleichbarer Schmerz im Gegensatz zu meinem Herzen. Ich saß auf einer großen Waldfläche, ohne Schuhe. Ich zittere am ganzen Körper, meine Zähne schlagen immer wieder aufeinander. Ich umschlinge meine Beine mit meinen Armen, aus angst ich könnte auseinanderfallen. Der Schmerz frisst mich von innen nach außen auf. Langsam breitet er sich vom Herzen, bishin zu meiner Kehle aus. Ich atme langsam, gleichmäßig und schwer. Durch meinen Schleier der Tränen nehme ich war, wie der Boden unter meinen Füßen umher schwank. Mir wurde schwarz vor den Augen. Ich knallte auf die Seite, das letzte was ich wahr nahm, war seine zärtliche warme Hand, die mein Kinn umschloss. Er beugte sich zu mir runter und seine feurigen Lippen trafen auf meine kalten. Mein herz machte einen Sprung und klopfte langsam in den ewigen schlaf. Doch seinen letzten Satz werde ich mit ins Grab nehmen "Ich kann dich nicht so lieben wie du bist...".  

 

- Oh Gott. Ich bin so kitschig <3

18.3.09 18:53
 


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